Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Sägestil-Onlineshop

Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen

Inhaltsverzeichnis

  1. Geltungsbereich
  2. Vertragsschluss
  3. Widerrufsrecht
  4. Preise und Zahlungsbedingungen
  5. Liefer- und Versandbedingungen
  6. Eigentumsvorbehalt
  7. Mängelhaftung (Gewährleistung)
  8. Haftung
  9. Besondere Bedingungen für Reparaturleistungen
  10. Einlösung von Aktionsgutscheinen
  11. Einlösung von Geschenkgutscheinen
  12. Anwendbares Recht
  13. Alternative Streitbeilegung

1) Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) des Dominique Groothoff, handelnd unter „Dominique Groothoff Motorsägen und Forstbedarf“ (nachfolgend „Verkäufer"), gelten für alle Verträge zur Lieferung von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer in seinem Online-Shop dargestellten Waren abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.

1.2 Für Verträge zur Lieferung von Gutscheinen gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist.

1.3 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

1.4 Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2) Vertragsschluss

2.1 Die im Online-Shop des Verkäufers enthaltenen Produktbeschreibungen stellen keine verbindlichen Angebote seitens des Verkäufers dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.

2.2 Der Kunde kann das Angebot über das in den Online-Shop des Verkäufers integrierte Online-Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Kunde, nachdem er die ausgewählten Waren in den virtuellen Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen hat, durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Ferner kann der Kunde das Angebot auch per E-Mail oder per Online-Kontaktformular gegenüber dem Verkäufer abgeben.

2.3 Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen,

  • indem er dem Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (Fax oder E-Mail) übermittelt, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Kunden maßgeblich ist, oder
  • indem er dem Kunden die bestellte Ware liefert, wobei insoweit der Zugang der Ware beim Kunden maßgeblich ist, oder
  • indem er den Kunden nach Abgabe von dessen Bestellung zur Zahlung auffordert.

Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch den Kunden zu laufen und endet mit dem Ablauf des fünften Tages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt. Nimmt der Verkäufer das Angebot des Kunden innerhalb vorgenannter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.

2.4 Bei Auswahl einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der PayPal-Nutzungsbedingungen, einsehbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full oder - falls der Kunde nicht über ein PayPal-Konto verfügt – unter Geltung der Bedingungen für Zahlungen ohne PayPal-Konto, einsehbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacywax-full. Zahlt der Kunde mittels einer im Online-Bestellvorgang auswählbaren von PayPal angebotenen Zahlungsart, erklärt der Verkäufer schon jetzt die Annahme des Angebots des Kunden in dem Zeitpunkt, in dem der Kunde den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.

2.5 Bei der Abgabe eines Angebots über das Online-Bestellformular des Verkäufers wird der Vertragstext nach dem Vertragsschluss vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Absendung von dessen Bestellung in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) übermittelt. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer erfolgt nicht. Sofern der Kunde vor Absendung seiner Bestellung ein Nutzerkonto im Online-Shop des Verkäufers eingerichtet hat, werden die Bestelldaten auf der Website des Verkäufers archiviert und können vom Kunden über dessen passwortgeschütztes Nutzerkonto unter Angabe der entsprechenden Login-Daten kostenlos abgerufen werden.

2.6 Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular des Verkäufers kann der Kunde mögliche Eingabefehler durch aufmerksames Lesen der auf dem Bildschirm dargestellten Informationen erkennen. Ein wirksames technisches Mittel zur besseren Erkennung von Eingabefehlern kann dabei die Vergrößerungsfunktion des Browsers sein, mit deren Hilfe die Darstellung auf dem Bildschirm vergrößert wird. Seine Eingaben kann der Kunde im Rahmen des elektronischen Bestellprozesses so lange über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren, bis er den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.

2.7 Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung.

2.8 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.

3) Widerrufsrecht

3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu.

3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers.

4) Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Sofern sich aus der Produktbeschreibung des Verkäufers nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise. Umsatzsteuer fällt nicht an, da der Verkäufer als Kleinunternehmer umsatzsteuerbefreit ist. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben.

4.2 Die Zahlungsmöglichkeit/en wird/werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt.

4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien keinen späteren Fälligkeitstermin vereinbart haben.

4.4 Bei Auswahl einer über den Zahlungsdienst „Stripe“ angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland (nachfolgend "Stripe"). Die einzelnen über Stripe angebotenen Zahlungsarten werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt. Zur Abwicklung von Zahlungen kann sich Stripe weiterer Zahlungsdienste bedienen, für die ggf. besondere Zahlungsbedingungen gelten, auf die der Kunde ggf. gesondert hingewiesen wird. Weitere Informationen zu Stripe sind im Internet unter https://stripe.com/de abrufbar.

4.5 Bei Auswahl der Zahlungsart Lastschrift via Stripe erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland (im Folgenden: „Stripe“). In diesem Fall zieht Stripe den Rechnungsbetrag nach Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats, nicht jedoch vor Ablauf der Frist für die Vorabinformation im Auftrag des Verkäufers vom Bankkonto des Kunden ein. Vorabinformation ("Pre-Notification") ist jede Mitteilung (z.B. Rechnung, Police, Vertrag) an den Kunden, die eine Belastung mittels SEPA-Lastschrift ankündigt. Wird die Lastschrift mangels ausreichender Kontodeckung oder aufgrund der Angabe einer falschen Bankverbindung nicht eingelöst oder widerspricht der Kunde der Abbuchung, obwohl er hierzu nicht berechtigt ist, hat der Kunde die durch die Rückbuchung des jeweiligen Kreditinstituts entstehenden Gebühren zu tragen, wenn er dies zu vertreten hat. Der Verkäufer behält sich vor, bei Auswahl der Zahlungsart SEPA-Lastschrift eine Bonitätsprüfung durchzuführen und diese Zahlungsart bei negativer Bonitätsprüfung abzulehnen.

5) Liefer- und Versandbedingungen

5.1 Bietet der Verkäufer den Versand der Ware an, so erfolgt die Lieferung innerhalb des vom Verkäufer angegebenen Liefergebietes an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung des Verkäufers angegebene Lieferanschrift maßgeblich. Abweichend hiervon ist bei Auswahl der Zahlungsart PayPal die vom Kunden zum Zeitpunkt der Bezahlung bei PayPal hinterlegte Lieferanschrift maßgeblich.

5.2 Scheitert die Zustellung der Ware aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die dem Verkäufer hierdurch entstehenden angemessenen Kosten. Dies gilt im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung.

5.3 Handelt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat. Handelt der Kunde als Verbraucher, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über. Abweichend hiervon geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch bei Verbrauchern bereits auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat, wenn der Kunde den Spediteur, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Anstalt mit der Ausführung beauftragt und der Verkäufer dem Kunden diese Person oder Anstalt zuvor nicht benannt hat.

5.4 Der Verkäufer behält sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer Selbstbelieferung vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht vom Verkäufer zu vertreten ist und dieser mit der gebotenen Sorgfalt ein konkretes Deckungsgeschäft mit dem Zulieferer abgeschlossen hat. Der Verkäufer wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Verfügbarkeit der Ware wird der Kunde unverzüglich informiert und die Gegenleistung unverzüglich erstattet.

5.5 Bietet der Verkäufer die Ware zur Abholung an, so kann der Kunde die bestellte Ware innerhalb der vom Verkäufer angegebenen Geschäftszeiten unter der vom Verkäufer angegebenen Adresse abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet.

5.6 Gutscheine werden dem Kunden wie folgt bereitgestellt:

  • per Download
  • per E-Mail

6) Eigentumsvorbehalt

Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor.

7) Mängelhaftung (Gewährleistung)

Soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. Hiervon abweichend gilt bei Verträgen zur Lieferung von Waren:

7.1 Handelt der Kunde als Unternehmer,

  • hat der Verkäufer die Wahl der Art der Nacherfüllung;
  • beträgt bei neuen Waren die Verjährungsfrist für Mängelrechte ein Jahr ab Ablieferung der Ware;
  • sind bei gebrauchten Waren die Mängelrechte ausgeschlossen;
  • beginnt die Verjährung nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.

7.2 Handelt der Kunde als Verbraucher gilt bei Verträgen zur Lieferung gebrauchter Waren mit der Einschränkung der nachfolgenden Ziffer: Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Ablieferung der Ware, wenn dies zwischen den Parteien ausdrücklich und gesondert vertraglich vereinbart wurde und der Kunde vor der Abgabe seiner Vertragserklärung von der Verkürzung der Verjährungsfrist eigens in Kenntnis gesetzt wurde.

7.3 Die vorstehend geregelten Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht

  • für Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden,
  • für den Fall, dass der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen hat,
  • für Waren, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben,
  • für eine ggf. bestehende Verpflichtung des Verkäufers zur Bereitstellung von Aktualisierungen für digitale Produkte, bei Verträgen zur Lieferung von Waren mit digitalen Elementen.

7.4 Darüber hinaus gilt für Unternehmer, dass die gesetzlichen Verjährungsfristen für einen ggf. bestehenden gesetzlichen Rückgriffsanspruch unberührt bleiben.

7.5 Handelt der Kunde als Kaufmann i.S.d. § 1 HGB, trifft ihn die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht gemäß § 377 HGB. Unterlässt der Kunde die dort geregelten Anzeigepflichten, gilt die Ware als genehmigt.

7.6 Handelt der Kunde als Verbraucher, so wird er gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.

8) Haftung

Der Verkäufer haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:

8.1 Der Verkäufer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt

  • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
  • bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist,
  • aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.

8.2 Verletzt der Verkäufer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

8.3 Im Übrigen ist eine Haftung des Verkäufers ausgeschlossen.

8.4 Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Verkäufers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

9) Besondere Bedingungen für Reparaturleistungen

Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages die Reparatur einer Sache des Kunden, so gilt hierfür Folgendes:

9.1 Reparaturleistungen werden am Sitz des Verkäufers erbracht.

9.2 Der Verkäufer erbringt seine Leistungen nach seiner Wahl in eigener Person oder durch qualifiziertes, von ihm ausgewähltes Personal. Dabei kann sich der Verkäufer auch der Leistungen Dritter (Subunternehmer) bedienen, die in seinem Auftrag tätig werden. Sofern sich aus der Leistungsbeschreibung des Verkäufers nichts anderes ergibt, hat der Kunde keinen Anspruch auf Auswahl einer bestimmten Person zur Durchführung der gewünschten Dienstleistung.

9.3 Der Kunde hat dem Verkäufer alle für die Reparatur der Sache erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen, sofern deren Beschaffung nach dem Inhalt des Vertrages nicht in den Pflichtenkreis des Verkäufers fällt. Insbesondere hat der Kunde dem Verkäufer eine umfassende Fehlerbeschreibung zu übermitteln und ihm sämtliche Umstände mitzuteilen, die ursächlich für den festgestellten Fehler sein können.

9.4 Sofern nicht anders vereinbart, hat der Kunde die zu reparierende Sache auf eigene Kosten und Gefahr an den Sitz des Verkäufers zu versenden. Der Verkäufer empfiehlt dem Kunden hierfür den Abschluss einer Transportversicherung. Ferner empfiehlt der Verkäufer dem Kunden, die Sache in einer geeigneten Transportverpackung zu versenden, um das Risiko von Transportschäden zu reduzieren und den Inhalt der Verpackung zu verbergen. Über offensichtliche Transportschäden wird der Verkäufer den Kunden unverzüglich informieren, damit dieser seine ggf. gegenüber dem Transporteur bestehenden Rechte geltend machen kann.

9.5 Die Rücksendung der Sache erfolgt auf Kosten des Kunden. Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Sache geht mit der Übergabe der Sache an eine geeignete Transportperson am Geschäftssitz des Verkäufers auf den Kunden über. Auf Wunsch des Kunden wird der Verkäufer für die Sache eine Transportversicherung abschließen.

9.6 Der Kunde kann die zu reparierende Sache auch selbst an den Sitz des Verkäufers verbringen und wieder von diesem abholen, wenn sich dies aus der Leistungsbeschreibung des Verkäufers ergibt oder wenn die Parteien hierüber eine entsprechende Vereinbarung getroffen haben. In diesem Fall gelten die vorstehenden Regelungen zur Kosten- und Gefahrtragung bei Versand und Rückversand der Sache entsprechend.

9.7 Die vorgenannten Regelungen beschränken nicht die gesetzlichen Mängelrechte des Kunden im Falle des Kaufs einer Ware vom Verkäufer.

9.8 Für Mängel der erbrachten Reparaturleistung haftet der Verkäufer nach den Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung.

10) Einlösung von Aktionsgutscheinen

10.1 Gutscheine, die vom Verkäufer im Rahmen von Werbeaktionen mit einer bestimmten Gültigkeitsdauer unentgeltlich ausgegeben werden und die vom Kunden nicht käuflich erworben werden können (nachfolgend "Aktionsgutscheine"), können nur im Online-Shop des Verkäufers und nur im angegebenen Zeitraum eingelöst werden.

10.2 Einzelne Produkte können von der Gutscheinaktion ausgeschlossen sein, sofern sich eine entsprechende Einschränkung aus dem Inhalt des Aktionsgutscheins ergibt.

10.3 Aktionsgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.

10.4 Pro Bestellung kann immer nur ein Aktionsgutschein eingelöst werden.

10.5 Der Warenwert muss mindestens dem Betrag des Aktionsgutscheins entsprechen. Etwaiges Restguthaben wird vom Verkäufer nicht erstattet.

10.6 Reicht der Wert des Aktionsgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung des Differenzbetrages eine der übrigen vom Verkäufer angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.

10.7 Das Guthaben eines Aktionsgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.

10.8 Der Aktionsgutschein wird nicht erstattet, wenn der Kunde die mit dem Aktionsgutschein ganz oder teilweise bezahlte Ware im Rahmen seines gesetzlichen Widerrufsrechts zurückgibt.

10.9 Der Aktionsgutschein ist übertragbar. Der Verkäufer kann mit befreiender Wirkung an den jeweiligen Inhaber, der den Aktionsgutschein im Online-Shop des Verkäufers einlöst, leisten. Dies gilt nicht, wenn der Verkäufer Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis von der Nichtberechtigung, der Geschäftsunfähigkeit oder der fehlenden Vertretungsberechtigung des jeweiligen Inhabers hat.

11) Einlösung von Geschenkgutscheinen

11.1 Gutscheine, die über den Online-Shop des Verkäufers käuflich erworben werden können (nachfolgend "Geschenkgutscheine"), können nur im Online-Shop des Verkäufers eingelöst werden, sofern sich aus dem Gutschein nichts anderes ergibt.

11.2 Geschenkgutscheine und Restguthaben von Geschenkgutscheinen sind bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Jahr des Gutscheinkaufs einlösbar. Restguthaben werden dem Kunden bis zum Ablaufdatum gutgeschrieben.

11.3 Geschenkgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.

11.4 Pro Bestellung kann immer nur ein Geschenkgutschein eingelöst werden.

11.5 Geschenkgutscheine können nur für den Kauf von Waren und nicht für den Kauf von weiteren Geschenkgutscheinen verwendet werden.

11.6 Reicht der Wert des Geschenkgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung des Differenzbetrages eine der übrigen vom Verkäufer angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.

11.7 Das Guthaben eines Geschenkgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.

11.8 Der Geschenkgutschein ist übertragbar. Der Verkäufer kann mit befreiender Wirkung an den jeweiligen Inhaber, der den Geschenkgutschein im Online-Shop des Verkäufers einlöst, leisten. Dies gilt nicht, wenn der Verkäufer Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis von der Nichtberechtigung, der Geschäftsunfähigkeit oder der fehlenden Vertretungsberechtigung des jeweiligen Inhabers hat.

12) Anwendbares Recht

Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

13) Alternative Streitbeilegung

Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

 

 

 

 

 

Weitere Information:

Dominique Groothoff Sägestil

Litzelhardtweg 3

78315 Radolfzell

E-Mail Dominique.groothoff@saegestil.de

Wichtig: Bitte lesen Sie auch unsere Rücknahme bedinungen.  Hier werden die Kostenerstattung und die Versandkosten im  Detail erleutert

Besondere Geschäftsbedingungen für Gerätevermietung, Analyseleistungen und digitale Inhalte

1. Anbieter und Geltungsbereich

1.1 Anbieter

Sägestil – Motorsägen und Forstbedarf
Inhaber: Dominique Groothoff
Litzelhardtweg 3
78315 Radolfzell am Bodensee
Deutschland

Telefon: 07732 9572799
E-Mail: dominique.groothoff@saegestil.de

Nachfolgend „Sägestil“ genannt.

1.2 Geltungsbereich

Diese Besonderen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Sägestil und seinen Kunden über:

  • die Vermietung von Maschinen, Geräten und Zubehör,
  • Rasenanalysen und Pflegeempfehlungen,
  • Bodenproben und die Einbeziehung von Laborleistungen,
  • bildgestützte und KI-unterstützte Auswertungen,
  • Drohnen-, Luftbild-, Thermografie- und Multispektralanalysen, soweit angeboten,
  • individuell erstellte PDF-Auswertungen,
  • digitale Werkstatthandbücher, Anleitungen und sonstige digitale Inhalte.

Für den Verkauf körperlicher Waren über den Onlineshop gelten ergänzend die gesonderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Sägestil-Onlineshop.

Individuelle Vereinbarungen im jeweiligen Angebot, Mietvertrag oder in der Auftragsbestätigung haben Vorrang vor diesen Bedingungen.

1.3 Verbraucher und Unternehmer

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

1.4 Gesetzliche Rechte

Zwingende gesetzliche Rechte des Kunden, insbesondere Verbraucherrechte, werden durch diese Bedingungen nicht ausgeschlossen oder eingeschränkt.

Teil A – Gerätevermietung

2. Vertragsgegenstand

2.1 Mietgerät

Sägestil überlässt dem Mieter das im Mietvertrag oder in der Buchungsbestätigung bezeichnete Gerät einschließlich des vereinbarten Zubehörs für den vereinbarten Zeitraum zum vertragsgemäßen Gebrauch.

Sägestil übergibt das Mietgerät in einem für den vereinbarten Gebrauch geeigneten Zustand.

2.2 Eigentum

Das Mietgerät und sämtliches Zubehör bleiben Eigentum von Sägestil.

Der Mieter darf das Gerät ohne vorherige Zustimmung weder verkaufen, verpfänden, verleihen, untervermieten noch einem Dritten zur Sicherung überlassen.

2.3 Gerätebeschreibung

Produktbilder, technische Angaben und Leistungsbeschreibungen dienen der Beschreibung des Mietgerätes.

Geringfügige, zumutbare Abweichungen sind zulässig, sofern der vereinbarte Einsatzzweck dadurch nicht beeinträchtigt wird.

Ein technisch gleichwertiges Ersatzgerät kann nach vorheriger Abstimmung bereitgestellt werden.

3. Reservierung und Vertragsschluss

3.1 Reservierungsanfrage

Eine über die Website, telefonisch, per E-Mail oder über ein Buchungssystem übermittelte Reservierung stellt zunächst eine unverbindliche Anfrage des Kunden dar.

3.2 Vertragsschluss

Ein Mietvertrag kommt erst zustande, wenn Sägestil die Reservierung ausdrücklich bestätigt oder das Mietgerät an den Mieter übergibt.

Eine automatisch versandte Eingangsbestätigung stellt noch keine verbindliche Annahme dar, sofern sie nicht ausdrücklich als Buchungsbestätigung bezeichnet wird.

3.3 Verfügbarkeit

Jede Reservierungsanfrage steht unter dem Vorbehalt der tatsächlichen Verfügbarkeit des Gerätes.

Ist das Gerät nicht verfügbar, wird der Kunde unverzüglich informiert. Bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich zurückgezahlt.

4. Mietdauer

4.1 Beginn und Ende

Die Mietzeit beginnt und endet zu den im Mietvertrag oder in der Buchungsbestätigung vereinbarten Zeitpunkten.

4.2 Verlängerung

Eine Verlängerung der Mietzeit ist nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung von Sägestil möglich.

Die bloße Mitteilung des Mieters führt nicht automatisch zu einer Verlängerung.

4.3 Verspätete Rückgabe

Kann das Gerät nicht rechtzeitig zurückgegeben werden, muss Sägestil unverzüglich informiert werden.

Für eine nicht vereinbarte Verlängerung kann die zusätzliche Nutzungsdauer nach dem vereinbarten oder üblichen Miettarif berechnet werden.

Weitergehende Ansprüche wegen eines nachweislich entstandenen Schadens, beispielsweise wegen einer ausgefallenen Folgevermietung, bleiben vorbehalten.

Eine doppelte Berechnung desselben Schadens erfolgt nicht.

4.4 Vorzeitige Rückgabe

Eine vorzeitige Rückgabe beendet die vereinbarte Mietzeit nicht automatisch.

Ein Anspruch auf eine anteilige Erstattung besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde oder sich aus zwingenden gesetzlichen Vorschriften ergibt.

5. Mietpreis, Kaution und Zahlung

5.1 Mietpreis

Es gilt der bei Vertragsschluss vereinbarte Mietpreis.

Zusätzliche Kosten, insbesondere für Lieferung, Abholung, Betriebsstoffe, Verbrauchsmaterialien, besondere Reinigung oder zusätzlich vereinbarte Leistungen, werden vor Vertragsschluss ausgewiesen oder individuell vereinbart.

5.2 Fälligkeit

Mietpreis und Kaution sind grundsätzlich spätestens bei Übergabe des Gerätes fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

5.3 Kaution

Sägestil kann eine Kaution verlangen. Die Höhe ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Mietvertrag oder der Buchungsbestätigung.

Die Kaution dient als Sicherheit für Ansprüche aus dem Mietverhältnis. Sie stellt keine Haftungsobergrenze dar.

5.4 Rückzahlung der Kaution

Die Kaution wird nach Rückgabe und Prüfung des Gerätes zurückgezahlt, soweit keine fälligen Ansprüche aus dem Mietverhältnis bestehen.

Ist bei Rückgabe eine abschließende Schadensbewertung noch nicht möglich, darf ein angemessener Teil der Kaution bis zur Klärung oder Ermittlung der erforderlichen Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten zurückbehalten werden.

Ein nicht benötigter Restbetrag wird nach Abschluss der Prüfung unverzüglich zurückgezahlt.

6. Übergabe und Identitätsprüfung

6.1 Identitätsnachweis

Bei der Übergabe kann Sägestil die Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses verlangen.

Eine Kopie des Ausweises wird nur angefertigt, soweit dies rechtlich zulässig und erforderlich ist oder der Betroffene ausdrücklich eingewilligt hat.

6.2 Übergabeprotokoll

Bei der Übergabe können insbesondere folgende Angaben dokumentiert werden:

  • Gerätetyp und Seriennummer,
  • sichtbarer Zustand und bekannte Vorschäden,
  • Zubehör und mitgelieferte Teile,
  • Betriebsstunden,
  • Kraftstoff- und Betriebsstoffstand,
  • Übergabezeit und geplanter Rückgabezeitpunkt,
  • Höhe der Kaution,
  • erfolgte Einweisung.

Das Übergabeprotokoll kann durch Fotos ergänzt werden.

6.3 Prüfung durch den Mieter

Der Mieter muss erkennbare Schäden, fehlende Teile oder sonstige Abweichungen bei der Übergabe unverzüglich mitteilen.

Nicht erkennbare Mängel müssen nach ihrer Entdeckung unverzüglich angezeigt werden.

6.4 Ablehnung der Herausgabe

Sägestil kann die Herausgabe ablehnen, wenn konkrete Zweifel an einer sicheren oder vertragsgemäßen Nutzung bestehen.

Dies kann insbesondere der Fall sein bei:

  • nicht eindeutig feststellbarer Identität,
  • erkennbarer Alkoholisierung oder Beeinträchtigung,
  • fehlender körperlicher oder fachlicher Eignung,
  • fehlender erforderlicher Schutzausrüstung,
  • ungeeignetem Transportmittel,
  • nicht geleistetem Mietpreis,
  • nicht geleisteter Kaution.

Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.

7. Berechtigte Nutzer und Sicherheitsregeln

7.1 Mindestalter und Eignung

Mietgeräte dürfen grundsätzlich nur von volljährigen Personen bedient werden.

Der Nutzer muss körperlich, geistig und fachlich in der Lage sein, das Gerät sicher und bestimmungsgemäß zu bedienen.

7.2 Einweisung

Der Mieter muss eine angebotene Einweisung beachten und die Bedienungsanleitung sowie sämtliche Sicherheits- und Warnhinweise einhalten.

7.3 Nutzung durch weitere Personen

Das Mietgerät darf nur durch den Mieter oder durch vorher vereinbarte Personen genutzt werden, die ebenfalls volljährig, geeignet und ausreichend eingewiesen sind.

Der Mieter ist dafür verantwortlich, dass von ihm zugelassene Nutzer die vertraglichen Pflichten einhalten, soweit ihm deren Verhalten gesetzlich zugerechnet wird.

7.4 Persönliche Schutzausrüstung

Die für das jeweilige Gerät erforderliche persönliche Schutzausrüstung muss vom Nutzer getragen werden.

Hierzu können insbesondere gehören:

  • Schutzhelm,
  • Gesichts- oder Augenschutz,
  • Gehörschutz,
  • Schutzhandschuhe,
  • Sicherheitsschuhe,
  • Schnittschutzhose,
  • Warnkleidung.

7.5 Alkohol, Drogen und Medikamente

Die Nutzung unter Alkohol-, Drogen- oder einem die sichere Bedienung beeinträchtigenden Medikamenteneinfluss ist untersagt.

8. Bestimmungsgemäße Nutzung

8.1 Zulässige Nutzung

Das Gerät darf ausschließlich für den vereinbarten und vom Hersteller vorgesehenen Einsatzzweck verwendet werden.

8.2 Unzulässige Nutzung

Untersagt sind insbesondere:

  • Überlastung oder gewaltsame Nutzung,
  • Verwendung für ungeeignete Materialien,
  • Entfernung oder Überbrückung von Schutzvorrichtungen,
  • technische Veränderungen oder Umbauten,
  • Nutzung in explosionsgefährdeten Bereichen,
  • Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr, soweit keine entsprechende Zulassung besteht,
  • Untervermietung oder gewerbliche Weitervermietung ohne Zustimmung,
  • Verbringung ins Ausland ohne vorherige Zustimmung.

8.3 Einsatzort

Das Gerät darf grundsätzlich nur am vereinbarten Einsatzort oder innerhalb des vereinbarten Einsatzgebietes verwendet werden.

Eine wesentliche Änderung des Einsatzortes muss Sägestil vorher mitgeteilt werden.

9. Arbeitsbereich, Leitungen und Fremdkörper

9.1 Prüfung des Arbeitsbereiches

Der Mieter ist dafür verantwortlich, vor Beginn der Arbeiten zu prüfen, ob der Arbeitsbereich für den vorgesehenen Geräteeinsatz geeignet ist.

9.2 Leitungen im Boden

Vor Bohr-, Fräs-, Verdichtungs- oder Erdarbeiten muss der Mieter den Arbeitsbereich auf Strom-, Gas-, Wasser-, Abwasser-, Telekommunikations- und sonstige Leitungen prüfen.

Bei unklarer Leitungsführung dürfen die Arbeiten nicht begonnen werden.

9.3 Fremdkörper

Vor dem Einsatz von Rasenmähern, Vertikutierern, Gartenfräsen, Häckslern oder ähnlichen Geräten muss der Arbeitsbereich auf erkennbare Fremdkörper kontrolliert werden.

Hierzu gehören insbesondere:

  • Steine,
  • Metallteile,
  • Drähte,
  • Glas,
  • Nägel,
  • andere Hindernisse.

9.4 Zulässige Materialien

Häcksler, Spalter, Sägen, Bohrer und sonstige Geräte dürfen nur für Materialien und Abmessungen verwendet werden, für die sie technisch vorgesehen und freigegeben sind.

10. Wetter, Boden und Umgebung

Der Mieter muss prüfen, ob Wetter, Boden, Gelände, Hanglage und Umgebung eine sichere Nutzung ermöglichen.

Bei Sturm, Gewitter, extremer Nässe, nicht tragfähigem Untergrund, übermäßiger Hanglage oder vergleichbaren Gefahren darf das Gerät nicht eingesetzt werden.

Eine witterungsbedingte Nichtnutzung führt nicht automatisch zu einer Erstattung, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.

Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

11. Kraftstoff und Betriebsstoffe

11.1 Vorgeschriebene Betriebsstoffe

Es dürfen ausschließlich die bei Übergabe angegebenen oder von Sägestil ausdrücklich freigegebenen Kraftstoffe, Öle, Schmierstoffe und sonstigen Betriebsstoffe verwendet werden.

11.2 Motorsägen

Motorsägen dürfen ausschließlich mit dem von Sägestil bereitgestellten oder ausdrücklich freigegebenen Sonderkraftstoff betrieben werden.

Selbst gemischter Zweitaktkraftstoff oder anderer Kraftstoff darf nur nach vorheriger ausdrücklicher Freigabe verwendet werden.

11.3 Andere Geräte

Für Rasenmäher, Häcksler, Holzspalter und sonstige Geräte gilt ausschließlich die bei Übergabe mitgeteilte Kraftstoffart.

11.4 Schäden durch falsche Betriebsstoffe

Schäden, die nachweislich durch falsche oder verunreinigte Kraftstoffe, falsche Schmierstoffe oder ungeeignete Betriebsstoffe verursacht wurden, können dem Mieter nach den gesetzlichen Vorschriften berechnet werden.

12. Enthaltener Kraftstoff und Verbrauchsmaterial

Ob und in welchem Umfang Kraftstoff oder Verbrauchsmaterial im Mietpreis enthalten ist, ergibt sich aus der Gerätebeschreibung, dem Angebot, der Buchungsbestätigung oder dem Übergabeprotokoll.

Soweit konkret vereinbart, können beispielsweise folgende Mengen enthalten sein:

  • Motorsägen: ungefähr 1 Liter freigegebener Sonderkraftstoff,
  • Rasenmäher: ungefähr 1 Liter des vorgeschriebenen Kraftstoffs,
  • Häcksler oder Holzspalter: ungefähr 2 Liter des vorgeschriebenen Kraftstoffs.

Abweichende individuelle Vereinbarungen gehen vor.

13. Wartung, Reparaturen und Veränderungen

Der Mieter darf keine eigenmächtigen Reparaturen, Umbauten, technischen Einstellungen oder Veränderungen vornehmen.

Dies gilt insbesondere für:

  • das Öffnen von Motor oder Gehäuse,
  • Veränderungen an Vergaser oder Motoreinstellung,
  • das Entfernen von Schutzvorrichtungen,
  • Reparaturen an Bremsen oder Sicherheitseinrichtungen,
  • das Schärfen oder Austauschen sicherheitsrelevanter Werkzeuge.

Erlaubt sind nur ausdrücklich freigegebene Bedienhandlungen, beispielsweise:

  • Nachfüllen des vorgeschriebenen Kraftstoffs,
  • Nachfüllen freigegebenen Kettenöls,
  • Reinigung nach Anleitung,
  • Wechsel eines ausdrücklich freigegebenen Zubehörteils.

14. Störungen und Defekte

14.1 Nutzung sofort einstellen

Bei ungewöhnlichen Geräuschen, Leistungsverlust, austretenden Betriebsstoffen, sichtbaren Schäden, übermäßigen Vibrationen oder Sicherheitsbedenken muss das Gerät sofort ausgeschaltet und außer Betrieb genommen werden.

14.2 Mitteilungspflicht

Sägestil ist unverzüglich über den Defekt oder die Störung zu informieren.

14.3 Keine weitere Nutzung

Das Gerät darf bis zur Abstimmung mit Sägestil nicht weiterbenutzt, geöffnet, verändert oder repariert werden.

14.4 Defekt ohne Verschulden des Mieters

Tritt ein Defekt ohne Verschulden des Mieters auf, gelten die gesetzlichen Rechte.

Je nach den Umständen kann insbesondere eine Reparatur, ein Austauschgerät, eine angemessene Anpassung des Mietpreises oder eine Rückabwicklung des betroffenen Mietzeitraums in Betracht kommen.

Ein Anspruch auf ein bestimmtes Ersatzgerät besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde oder gesetzlich geschuldet ist.

15. Haftung des Mieters für Schäden

15.1 Normale Abnutzung

Normale Gebrauchsspuren und gewöhnlicher Verschleiß, die bei vertragsgemäßer Nutzung entstehen, sind vom Mieter nicht zu ersetzen.

15.2 Schuldhaft verursachte Schäden

Der Mieter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden, die er oder eine ihm zurechenbare Person schuldhaft verursacht.

Hierzu können insbesondere Schäden gehören durch:

  • unsachgemäße Bedienung,
  • Überlastung,
  • Nichtbeachtung der Einweisung,
  • falsche Kraftstoffe oder Betriebsstoffe,
  • ungeeignete Materialien oder Fremdkörper,
  • mangelhafte Sicherung,
  • unzulässige Weitergabe,
  • eigenmächtige Reparaturen oder Veränderungen.

15.3 Schadenshöhe

Die Schadenshöhe richtet sich nach den tatsächlich erforderlichen Reparaturkosten, Wiederbeschaffungskosten oder dem verbleibenden Minderwert.

Alter, Gebrauchszustand und bereits vorhandene Abnutzung des Gerätes werden berücksichtigt, soweit dies rechtlich erforderlich ist.

15.4 Keine Haftungsbegrenzung durch Kaution

Eine Verrechnung mit der Kaution begrenzt die Haftung nicht auf die Höhe der Kaution.

16. Verschleißteile und Verbrauchsmaterialien

Normaler, vertragsgemäßer Verschleiß ist mit dem Mietpreis abgegolten.

Verbrauchsmaterialien können gesondert berechnet werden, wenn dies vor Vertragsschluss vereinbart wurde.

Schäden an Ketten, Messern, Schneidwerkzeugen, Bohrern, Reifen oder vergleichbaren Teilen gelten nicht automatisch als normaler Verschleiß, wenn sie durch Fremdkörper, ungeeignete Materialien, Fehlbedienung oder nicht bestimmungsgemäße Nutzung verursacht wurden.

17. Unfall, Brand und sonstige Schadensereignisse

Bei einem Unfall, Brand oder sonstigen Schadensereignis ist das Gerät sofort außer Betrieb zu nehmen.

Soweit erforderlich, sind unverzüglich Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei zu verständigen.

Sägestil muss unverzüglich informiert werden.

Der Mieter muss im zumutbaren Umfang Angaben machen über:

  • den Unfallhergang,
  • beteiligte Personen,
  • entstandene Schäden,
  • den Einsatzort,
  • mögliche Zeugen,
  • hinzugezogene Behörden.

Das Gerät darf bis zur weiteren Abstimmung nicht verändert oder repariert werden.

18. Diebstahl und Verlust

18.1 Sicherungspflicht

Der Mieter muss das Mietgerät angemessen gegen Verlust, unbefugte Benutzung und Diebstahl sichern.

Geräte dürfen insbesondere nicht ungesichert:

  • in einem offenen Fahrzeug,
  • an einer öffentlichen Straße,
  • auf einem frei zugänglichen Grundstück,
  • über Nacht im ungeschützten Außenbereich

zurückgelassen werden.

18.2 Meldung

Verlust oder Diebstahl müssen Sägestil unverzüglich gemeldet werden.

Bei Diebstahl ist zusätzlich unverzüglich Strafanzeige zu erstatten. Eine Kopie der Anzeige oder das Aktenzeichen ist Sägestil vorzulegen.

18.3 Haftung und Versicherung

Ob und in welchem Umfang der Mieter haftet, richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften und den Umständen des Einzelfalls.

Eine mögliche Versicherungsleistung wird nicht garantiert und befreit den Mieter nicht automatisch von einer bestehenden Haftung.

19. Lieferung und Abholung

19.1 Liefergebiet

Ob eine Lieferung oder Abholung angeboten wird, richtet sich nach Gerät, Entfernung, Termin und Verfügbarkeit.

19.2 Lieferkosten

Die Kosten ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Buchungsbestätigung.

Soweit im konkreten Angebot nichts anderes angegeben ist, können folgende Lieferzonen gelten:

  • bis 10 Kilometer: kostenfreie Lieferung,
  • bis 20 Kilometer: 15 Euro,
  • bis 40 Kilometer: 25 Euro.

Nur die im konkreten Vertrag bestätigten Konditionen sind verbindlich.

19.3 Zufahrt

Der Kunde muss sicherstellen, dass der Übergabe- oder Einsatzort mit dem vorgesehenen Lieferfahrzeug sicher und rechtlich zulässig erreichbar ist.

Besondere Zufahrtsbedingungen, Höhenbeschränkungen, enge Wege, unbefestigte Zufahrten oder sonstige Hindernisse müssen vorab mitgeteilt werden.

19.4 Selbstabholung

Bei Selbstabholung ist der Mieter für ein geeignetes Transportmittel, die sichere Verladung und die ordnungsgemäße Ladungssicherung verantwortlich.

Sägestil kann die Herausgabe verweigern, wenn ein sicherer Transport erkennbar nicht möglich ist.

20. Rückgabe

20.1 Vollständigkeit

Das Gerät ist vollständig und mit sämtlichem Zubehör zurückzugeben.

Hierzu gehören insbesondere:

  • Schlüssel,
  • Akkus,
  • Ladegeräte,
  • Schläuche,
  • Schutzabdeckungen,
  • Bedienungsunterlagen,
  • Behälter,
  • Transporthilfen.

20.2 Reinigung

Das Gerät ist in angemessen gereinigtem Zustand zurückzugeben.

Gewöhnliche einsatzbedingte Verschmutzungen sind zulässig.

Bei außergewöhnlicher Verschmutzung, gefährlichen Rückständen oder nicht vereinbarten Materialien können die tatsächlich erforderlichen Reinigungs- oder Entsorgungskosten berechnet werden.

20.3 Fehlendes Zubehör

Fehlende oder schuldhaft beschädigte Teile können in Höhe der erforderlichen Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten berechnet werden.

20.4 Unbeaufsichtigte Rückgabe

Ein unbeaufsichtigtes Abstellen des Gerätes ohne ausdrückliche Zustimmung gilt nicht automatisch als ordnungsgemäße Rückgabe.

Der Mieter bleibt bis zur bestätigten Übernahme für die sichere Verwahrung verantwortlich.

21. Stornierung einer bestätigten Vermietung

Eine bestätigte Reservierung kann bis einen Kalendertag vor dem vereinbarten Mietbeginn kostenfrei storniert werden, sofern im jeweiligen Vertrag nichts anderes vereinbart wurde.

Bei einer späteren Stornierung oder einem Nichterscheinen kann Sägestil Ersatz des tatsächlich entstandenen Schadens verlangen, insbesondere wenn das Gerät für den Zeitraum verbindlich reserviert war und nicht anderweitig vermietet werden konnte.

Ersparte Aufwendungen und eine mögliche anderweitige Vermietung werden angerechnet.

Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Teil B – Rasenanalysen und Pflegeauswertungen

22. Vertragsgegenstand

Sägestil bietet je nach gebuchtem Paket insbesondere folgende Leistungen an:

  • Auswertung eingesandter Fotos und Angaben,
  • Beurteilung sichtbarer Rasenprobleme,
  • Einschätzung von Standort- und Pflegebedingungen,
  • Empfehlungen zu Bewässerung, Mähen, Düngung und Pflege,
  • Erstellung eines Maßnahmen- oder Pflegeplans,
  • Einbeziehung einer Bodenanalyse,
  • Zusammenfassung der Ergebnisse in digitaler oder gedruckter Form.

Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung, dem Angebot und der Auftragsbestätigung.

23. Art der Leistung und fehlende Erfolgsgarantie

Die Rasenanalyse stellt eine fachliche Einschätzung auf Grundlage der vom Kunden zur Verfügung gestellten Angaben, Fotos, Proben und sonstigen Informationen dar.

Ein bestimmter Erfolg wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Insbesondere wird ohne ausdrückliche Vereinbarung nicht garantiert:

  • die vollständige Beseitigung von Rasenschäden,
  • das Erreichen einer bestimmten Rasendichte,
  • das vollständige Ausbleiben von Unkraut oder Krankheiten,
  • die Einsparung einer bestimmten Menge Wasser oder Dünger,
  • das Erreichen des Ergebnisses innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Pflanzenentwicklung und Rasenzustand hängen von zahlreichen nicht vollständig kontrollierbaren Faktoren ab, insbesondere von Wetter, Boden, Wasserqualität, Nutzung, Pflege, Schädlingsdruck und der tatsächlichen Umsetzung der Empfehlungen.

24. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde muss die für die Analyse erforderlichen Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung stellen.

Hierzu können insbesondere gehören:

  • Größe und Lage der Fläche,
  • Sonnen- und Schattenbedingungen,
  • bisherige Pflege,
  • Bewässerung,
  • Mähhöhe und Mähhäufigkeit,
  • verwendete Dünger und Pflanzenschutzmittel,
  • sichtbare Schäden und Problemstellen,
  • Bodenbeschaffenheit,
  • Nutzung der Fläche,
  • aussagekräftige Fotos.

Der Kunde muss Sägestil auf bekannte Besonderheiten hinweisen, die für die Beurteilung relevant sein können.

25. Qualität der Fotos und Unterlagen

Fotos müssen:

  • ausreichend scharf,
  • aktuell,
  • bei geeigneten Lichtverhältnissen aufgenommen,
  • der jeweiligen Fläche eindeutig zuzuordnen

sein.

Sind die Bilder oder Angaben nicht ausreichend, kann Sägestil ergänzende Informationen anfordern.

Die Bearbeitungszeit beginnt erst, wenn sämtliche für die Auswertung erforderlichen Informationen vollständig vorliegen.

Kann die Analyse wegen dauerhaft unzureichender Mitwirkung des Kunden nicht sinnvoll durchgeführt werden, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

Bereits tatsächlich erbrachte Leistungen können im gesetzlich zulässigen Umfang berechnet werden.

26. KI-unterstützte Auswertung

Sägestil kann bei der Strukturierung, technischen Bildauswertung oder Erstellung von Textentwürfen KI-gestützte Systeme verwenden.

Die Ergebnisse werden nicht ausschließlich ungeprüft durch ein automatisiertes System erstellt, sondern im Rahmen des angebotenen Leistungsumfangs bearbeitet und zusammengestellt.

Eine KI-unterstützte Auswertung ersetzt keine Untersuchung vor Ort, keine Laboranalyse und kein Gutachten eines öffentlich bestellten oder besonders qualifizierten Sachverständigen.

27. Bearbeitungszeit

Die voraussichtliche Bearbeitungszeit ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.

Für Analysen ohne Bodenprobe kann die Bearbeitungszeit beispielsweise bis zu drei Werktage ab vollständigem Eingang aller erforderlichen Informationen betragen.

Bei Boden- oder Laboranalysen kann die Bearbeitungszeit abhängig vom Labor und Versand bis zu fünf Wochen oder länger betragen.

Bei erkennbaren Verzögerungen durch das Labor oder einen Versanddienstleister wird der Kunde informiert, soweit Sägestil davon Kenntnis erhält.

28. Empfehlungen zu Düngung und Pflanzenschutz

Empfehlungen sind nach den Herstellerangaben, gesetzlichen Vorgaben und örtlichen Bedingungen umzusetzen.

Der Kunde muss vor Verwendung eines Produktes insbesondere prüfen:

  • Zulassung und Verwendungszweck,
  • Dosierung,
  • Anwendungshinweise,
  • Schutzmaßnahmen,
  • örtliche Einschränkungen,
  • Verträglichkeit für Menschen, Tiere und Umwelt.

Sägestil erteilt mit der Analyse keine behördliche Genehmigung und übernimmt keine hoheitliche Prüfung der Zulässigkeit einer konkreten Anwendung.

29. Keine medizinische oder toxikologische Beratung

Die Rasenanalyse beinhaltet keine medizinische, tiermedizinische oder toxikologische Beratung.

Bei Verdacht auf gefährliche Stoffe, giftige Pflanzen, kontaminierte Böden oder gesundheitliche Risiken muss eine hierfür qualifizierte Fachstelle eingeschaltet werden.

Teil C – Bodenproben und Laborleistungen

30. Durchführung der Probenahme

Sofern die Probenahme durch den Kunden erfolgt, ist der Kunde für die fachgerechte Entnahme nach der bereitgestellten Anleitung verantwortlich.

Fehlerhafte Probenahme, Verunreinigung, unzureichende Probenmenge oder falsche Beschriftung können die Aussagekraft der Analyse beeinträchtigen.

31. Versand der Bodenprobe

Der Kunde muss die Bodenprobe:

  • ausreichend verpacken,
  • eindeutig beschriften,
  • vor Vermischung und Verunreinigung schützen,
  • innerhalb der vereinbarten Frist versenden.

Soweit Sägestil ein Versandetikett bereitstellt, ist dieses ausschließlich für die vereinbarte Probe zu verwenden.

32. Einbeziehung eines Fremdlabors

Sägestil kann für die Untersuchung der Bodenprobe ein fachlich geeignetes Fremdlabor beauftragen.

Das Labor führt die im Angebot bezeichnete Untersuchung nach seinen fachlichen Verfahren durch.

Soweit Sägestil das Laborergebnis in eine eigene Auswertung einbezieht, bleiben die jeweiligen Verantwortungsbereiche von Sägestil und Labor getrennt.

33. Grenzen der Laboranalyse

Ein Laborergebnis bildet grundsätzlich nur die untersuchten Parameter und den Zustand der eingesandten Probe zum Zeitpunkt der Entnahme ab.

Nicht untersuchte Schadstoffe, Krankheitserreger oder sonstige Belastungen werden durch eine Standard-Bodenanalyse nicht ausgeschlossen.

Eine übliche Nährstoff- oder pH-Analyse ist keine vollständige Schadstoff-, Altlasten- oder Gesundheitsprüfung.

34. Beschädigte oder ungeeignete Proben

Kann eine Probe wegen:

  • zu geringer Menge,
  • falscher Verpackung,
  • Verunreinigung,
  • fehlender Kennzeichnung,
  • Verlust auf dem Versandweg

nicht ausgewertet werden, informiert Sägestil den Kunden.

Ob eine erneute Probenahme oder zusätzliche Kosten erforderlich sind, richtet sich nach der Ursache, der getroffenen Vereinbarung und den gesetzlichen Bestimmungen.

Teil D – Drohnen-, Luftbild- und Flächenanalysen

35. Leistungsumfang

Soweit angeboten, können Drohnenleistungen insbesondere umfassen:

  • Sichtbilder und Übersichtsaufnahmen,
  • Dokumentation von Grünflächen,
  • Beurteilung von Bewässerungsunterschieden,
  • Thermografie,
  • Multispektralaufnahmen,
  • Erstellung von Karten oder Berichten,
  • vergleichende Zustandsdokumentation.

Der genaue Leistungsumfang wird individuell vereinbart.

36. Durchführbarkeit

Die Durchführung steht unter dem Vorbehalt:

  • geeigneter Wetterbedingungen,
  • rechtlich zulässiger Flugbedingungen,
  • erforderlicher Zustimmung von Grundstückseigentümern,
  • erforderlicher luftrechtlicher Genehmigungen,
  • ausreichender GPS- und Funkverbindung,
  • sicherer Start- und Landeflächen,
  • fehlender kurzfristiger Flugbeschränkungen.

Kann ein Flug aus Sicherheits- oder Rechtsgründen nicht durchgeführt werden, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin abgestimmt.

37. Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber muss:

  • zur Beauftragung und Nutzung der Fläche berechtigt sein,
  • Sägestil über bekannte Gefahren und Hindernisse informieren,
  • erforderliche Zugänge ermöglichen,
  • auf Leitungen, Masten, Seile oder schwer erkennbare Hindernisse hinweisen,
  • über bekannte Personenansammlungen, Tierhaltung oder sensible Bereiche informieren,
  • erforderliche Zustimmungen des Grundstückseigentümers einholen, soweit diese nicht durch Sägestil eingeholt werden sollen.

38. Aussagekraft der Daten

Drohnen-, Thermal- und Multispektraldaten stellen Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Befliegung dar.

Die Aussagekraft kann insbesondere beeinflusst werden durch:

  • Wetter,
  • Bewölkung,
  • Sonnenstand,
  • Bodenfeuchtigkeit,
  • Bewässerung,
  • Vegetationszustand,
  • Temperatur,
  • Sensorauflösung,
  • Flughöhe,
  • Schatten,
  • Reflexionen.

Die Daten stellen ohne ausdrückliche Vereinbarung keine amtliche Vermessung, keine behördliche Begutachtung und kein verbindliches Sachverständigengutachten dar.

39. Keine amtliche Vermessung

Flächenangaben, Karten oder Modelle dienen der vereinbarten Analyse und Dokumentation.

Sie sind nicht für Grundstücksgrenzen, Katasterzwecke, Bauabnahmen oder sonstige amtliche Vermessungszwecke bestimmt, sofern nicht ausdrücklich eine entsprechend qualifizierte und zugelassene Vermessungsleistung vereinbart wurde.

Teil E – Digitale Inhalte und PDF-Dokumente

40. Digitale Inhalte

Digitale Inhalte können insbesondere sein:

  • PDF-Auswertungen,
  • Rasenpflegepläne,
  • digitale Werkstatthandbücher,
  • Reparaturhinweise,
  • Tabellen,
  • Grafiken,
  • Anleitungen,
  • digitale Karten und Berichte.

41. Bereitstellung

Die Bereitstellung erfolgt je nach Angebot:

  • per E-Mail,
  • als Download,
  • über einen persönlichen Link,
  • über ein Kundenkonto,
  • auf einem körperlichen Datenträger.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, eine funktionsfähige E-Mail-Adresse anzugeben und die technischen Voraussetzungen zum Öffnen der Datei bereitzuhalten.

42. Technische Voraussetzungen

Zum Öffnen von PDF-Dateien wird ein geeignetes Endgerät und eine geeignete PDF-Software benötigt.

Sägestil schuldet keine dauerhafte Kompatibilität mit sämtlichen zukünftigen Betriebssystemen, Geräten oder Programmen, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

43. Nutzungsrechte

Der Kunde erhält, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist, ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene private oder innerbetriebliche Zwecke.

Nicht gestattet sind insbesondere:

  • öffentliche Weitergabe,
  • Weiterverkauf,
  • entgeltliche oder unentgeltliche Verbreitung,
  • Veröffentlichung im Internet,
  • Vervielfältigung für Dritte,
  • Entfernung von Urheber- oder Quellenhinweisen,
  • Verwendung als eigenes Schulungs- oder Verkaufsprodukt.

Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.

44. Individuelle Auswertungen

Individuell für den Kunden erstellte Rasen-, Boden- oder Drohnenauswertungen dürfen vom Kunden für das betroffene Grundstück oder Projekt genutzt werden.

Eine Übertragung auf andere Grundstücke, Maschinen, Modelle oder Situationen kann fachlich ungeeignet sein.

45. Werkstatthandbücher und Reparaturinformationen

Werkstatthandbücher und Reparaturinformationen dienen der fachlichen Orientierung.

Sie ersetzen nicht:

  • die Sicherheitsprüfung des konkreten Gerätes,
  • die individuelle Fehlerdiagnose,
  • die jeweils gültigen Herstellerunterlagen,
  • gesetzliche Arbeitsschutzvorgaben,
  • eine erforderliche Fachqualifikation.

Reparaturen an sicherheitsrelevanten Bauteilen dürfen nur von ausreichend qualifizierten Personen durchgeführt werden.

Sägestil ist kein autorisierter Hersteller-Fachhändler, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

46. Modell- und Bauteilunterschiede

Technische Angaben beziehen sich ausschließlich auf die im jeweiligen Dokument genannten Modelle, Baureihen oder Ausführungen.

Innerhalb einer Modellreihe können Änderungen nach Baujahr, Seriennummer oder technischer Ausführung bestehen.

Der Nutzer muss vor einer Reparatur prüfen, ob die Angaben auf das konkrete Gerät und die verbaute Ausführung zutreffen.

47. Sofortige Bereitstellung digitaler Inhalte

Soll ein kostenpflichtiger digitaler Inhalt einem Verbraucher bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist bereitgestellt werden, erfolgt die Bereitstellung nur, wenn die hierfür gesetzlich erforderlichen Erklärungen des Verbrauchers vorliegen.

Hierzu kann insbesondere gehören, dass der Verbraucher:

  • ausdrücklich zustimmt, dass Sägestil vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt,
  • bestätigt, dass er durch seine Zustimmung unter den gesetzlichen Voraussetzungen sein Widerrufsrecht verliert,
  • eine Vertragsbestätigung mit den erforderlichen Angaben erhält.

Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und dem jeweiligen Bestellprozess.

48. Mängel an digitalen Inhalten

Bei Mängeln digitaler Inhalte gelten die gesetzlichen Rechte.

Der Kunde soll einen Fehler möglichst genau beschreiben und Sägestil mitteilen:

  • welches Dokument betroffen ist,
  • welche Datei oder Seite fehlerhaft ist,
  • welches Endgerät und welches Programm verwendet wird,
  • welche Fehlermeldung angezeigt wird.

Teil F – Gemeinsame Bestimmungen

49. Preise und Zahlung

Es gelten die bei Vertragsschluss angegebenen Gesamtpreise.

Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen, solange Sägestil die Kleinunternehmerregelung anwendet.

Zusätzliche Liefer-, Versand-, Labor- oder Fahrtkosten werden vor Vertragsschluss angezeigt oder individuell vereinbart.

Die verfügbaren Zahlungsarten ergeben sich aus dem jeweiligen Bestell- oder Buchungsprozess.

50. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern kann bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen.

Die Voraussetzungen, Fristen und Folgen ergeben sich aus der jeweils geltenden gesonderten Widerrufsbelehrung.

Die Widerrufsregelungen können je nach Vertragsart unterschiedlich sein, insbesondere bei:

  • Waren,
  • Dienstleistungen,
  • Mietleistungen,
  • digitalen Inhalten.

51. Gesetzliche Mängelrechte

Bei Mängeln gelten die gesetzlichen Mängelrechte.

Eine zusätzliche Garantie besteht nur, wenn sie im jeweiligen Angebot ausdrücklich als Garantie bezeichnet und mit den vollständigen Garantiebedingungen erläutert wird.

52. Haftung von Sägestil

Sägestil haftet unbeschränkt:

  • bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
  • bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,
  • soweit eine Garantie ausdrücklich übernommen wurde,
  • in sonstigen gesetzlich zwingenden Fällen.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend für gesetzliche Vertreter und Erfüllungsgehilfen von Sägestil.

53. Rechte an Bildern und Unterlagen des Kunden

Der Kunde versichert, dass er zur Übermittlung und Verwendung der von ihm eingereichten Bilder, Texte, Pläne und Unterlagen berechtigt ist.

Der Kunde muss insbesondere sicherstellen, dass durch die Übermittlung keine Rechte Dritter verletzt werden.

Soweit für die Vertragserfüllung erforderlich, räumt der Kunde Sägestil ein einfaches, zeitlich auf die Vertragsabwicklung beschränktes Nutzungsrecht an den übermittelten Inhalten ein.

Eine Veröffentlichung zu Werbe- oder Referenzzwecken erfolgt nur mit gesonderter Zustimmung.

54. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

Weitere Informationen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung von Sägestil.

Der Kunde soll keine für die Leistung nicht erforderlichen personenbezogenen Daten, Bilder von erkennbaren Personen, Kennzeichen oder sonstige sensible Informationen übermitteln.

55. Höhere Gewalt

Kann eine Leistung aufgrund eines von keiner Vertragspartei zu vertretenden außergewöhnlichen Ereignisses vorübergehend nicht erbracht werden, wird die betroffene Vertragspartei für die Dauer und im Umfang der Behinderung von der Leistungspflicht befreit.

Hierzu können insbesondere gehören:

  • Naturereignisse,
  • behördliche Verbote,
  • kurzfristige Luftraumsperrungen,
  • erhebliche Unwetter,
  • nicht vorhersehbare Ausfälle notwendiger Infrastruktur.

Die Parteien werden sich unverzüglich informieren und nach Möglichkeit einen Ersatztermin oder eine andere zumutbare Lösung abstimmen.

Gesetzliche Rücktritts-, Minderungs- und Erstattungsrechte bleiben unberührt.

56. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

Der Kunde darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.

Diese Einschränkung gilt nicht für Forderungen, die in einem Gegenseitigkeitsverhältnis zur Forderung von Sägestil stehen.

Ein Zurückbehaltungsrecht darf der Kunde nur ausüben, soweit es auf Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis beruht.

Zwingende gesetzliche Rechte von Verbrauchern bleiben unberührt.

57. Vertragssprache und Vertragstext

Die Vertragssprache ist Deutsch.

Der konkrete Vertragstext kann abhängig vom verwendeten Buchungs- oder Bestellsystem gespeichert werden.

Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die ihm übermittelten Vertragsunterlagen, Bestellbestätigungen, Buchungsbestätigungen und Bedingungen dauerhaft zu speichern.

58. Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

59. Gerichtsstand

Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Geschäftssitz von Sägestil Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis.

Dasselbe gilt, wenn ein Unternehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.

Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

60. Verbraucherstreitbeilegung

Sägestil ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

61. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: Juli 2026

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